Mittwoch, 23. Juni 2010

Warten

Als nicht "Freitagsfüller"-Füller, möchte mir erlaubt sein, mich an einem Mittwoch der Frage "was mich zurzeit am meisten beschäftigt" anzunehmen und Euch mitteilen, ES IST WIEDER EINMAL SO WEIT ... und meine Tochter wartet auf ein geeignetes Visum für den weiteren Aufenthalt in den Staaten. Sie wartet auf die Antwort auf ihre Bewerbung für ein Aufbaustudium und auf das Ergebnis der Greencard-Lotterie im ?vierten Anlauf. Als Mutter steht man dann auch immer unter Spannung. So warte ich also auch und da ich nun humpelnder Weise zu Hause auch noch mehr grübele (als wenn ich arbeiten gehen würde), beschäftigt mich das Thema zurzeit am meisten.

Ach ja, mir schlagen da zwei Herzen in der Brust, ich habe meine Tochter seeeehr lieb und liebend gern in meiner Nähe, aber ich möchte auch, dass sie glücklich ist und ihr Leben lebt, wie sie es gern möchte. Warum sie übern Teich weiter leben möchte, weiß nur sie allein.

Ich wünsche Euch einen angenehmen Tag!

4 Kommentare:

Birgit hat gesagt…

Liebe Diana,

ich kann gut verstehen, dass Du Deine Tochter gerne in der Nähe hättest!

Da wir noch in den USA leben, kann ich auch verstehen, dass es Deiner Tochter hier gut gefällt. Wie überall gibt es hier Positives und Negatives - aber die Weite des Landes finde ich einfach herrlich!

Liebe Grüße
Birgit

Stärneschyiin hat gesagt…

ich kann dich da irgendwie sehr gut verstehen!
Obwohl meine Jungs noch zur Schule gehen... so macht es mir heute schon Angst, wenn ich den älteren ziehen lassen muss in einem Jahr, denn die Lehre kann er hier nicht im Tal machen... also müsste er von daheim weg unter der Woche... und es bricht mir beim Gedanke daran heute schon mein Herz....
Geschweige bei dir, wo deine Tochter gerade sooooo weit weg will...
Fühl dich lieb gedrückt von mir,
Nathalie

lidia hat gesagt…

Ein herzliches Dankesehr möchte ich an Euch weitergeben, es ist schön von Euch zu lesen, tut mir sehr gut!
Alles Liebe :-) Diana

PeJott hat gesagt…

Liebe Diana,
ich kann deine Gedanken so gut verstehen. Unsere Tochter lebt nur eine Autostunde von uns entfernt, manchmal ist mir das zu weit. Aber du hast vollkommen recht, sie muss glücklich werden. Oft hilft mit Gibrans "unsere Kinder, sind nicht unsere Kinder", wenn ich wieder zu viele Gedanken in meinem Kopf habe.
Herzensgrüße von mir zu dir, Petra